Fahrradhaus

Der Zahnkranz hinten, ein entscheidendes Antriebsteil

 

Ist die Kette gerissen oder anderweitig nicht mehr zu gebrauchen, rückt der hintere Zahnkranz in den Focus.

Lange Kettenlaufzeiten und die an den kleinen Ritzeln (11 bis 14 Zähne) anliegenden extrem hohen Presskräfte auf die Flanken, führen zu alsbaldigen „Auswaschungen“ des Zahngrundes.

Gelangt die neue Kette dann auf dieses kleine Ritzel am Hinterrad, kommt es zu Überspringen der Kette. Der Austausch des gesamten Ritzelblocks (gesteckt oder geschraubt) ist dann unerlässlich.

Bei der Auswahl ist darauf zu achten, dass die Materialgüte/ Qualität des Zahnkranzes höher als die der Kette ist. Die Praxis lehrt: Lieber 2 bis 3 mal die Kette neu aufgelegt und den Block erhalten, als jedes mal den Block wechseln zu müssen. Eine 20-Euro-Kette verlangt i.d.R. nach einem Block zu 40 Euro.

Wer es sich leisten kann, darf die beiden „Hand in Hand“, sprich: Rolle in Zahn laufende Kette/ Kranz in hoher Qualität wählen und diese dann gemeinsam zu einer sehr hohen Km-Leistung führen(bis 10 000 km).

Also für die Paarungen Kette mit Block, besonders aber für den Block, sollte jeder seine Fahrambitionen und seinen Geldbeutel unter die Lupe nehmen.

 

 

Text: Wolfgang Bieberstein