
So, wie der bemützte Senior mit seinem Fahrrad die letzten Einkäufe vor dem Fest nach Hause bringt und dann sein Pfeifchen raucht, sei auch dem Fahrrad eine Pause vergönnt. Nur Acht muss man geben, dass es nicht brennt.
Ja, vor weit über 100 Jahren, da konnte man nur auf Holzrädern fahren. Nach schwerem Unfall mit Totalschaden hatten diese wenigstens noch einen Heizwert, um die Hütte daheim zu den Feiertagen zu wärmen.
Heut’ zu Tage ist man schon eher auf einem Holzweg, wenn man glaubt, es würde bald mehr und bessere Fahrradwege geben. Nun gut, wir wollen nicht klagen, ein moderner Drahtesel muss manches ertragen.
So, wie das alte Jahr, was nun sein Ende nimmt, nicht nur beste Tage kannte, wird auch das Neue sich nicht immer von der besten Seite zeigen. Halten wir also einfach mal paar Tage inne, lassen die Luft ab und pumpen zu Neujahr neu auf, denn mit frischer Luft lassen sich die Wege besser ertragen.
Kommt mal runter vom ( Stahl-)ross, steigt aus den Eisen und folget den besinnlichen Weihnachtsweisen.
Text: Wolfgang Bieberstein