
Jeder Mensch kann im Prinzip unter 2 Rahmengrössen wählen. Dabei
spielen die Längenverhältnisse von Oberkörper und Beinen eine
massgebliche Rolle.
Während der Mensch ( unabhängig von Mann oder Frau) mit den
besonders langen Beinen gern zur größeren Rahmenhöhe greift, fühlt
man sich bei unterproportionierter Beinlänge auf dem niedrigeren
Rahmen wohler.
Allerdings wird dann viel zu wenig beachtet, dass die höheren Rahmen
auch länger sind. Damit sitzt dann der mit kurzem Oberkörper
ausgestatte Langbeiner auf dem hohen Rahmen sehr gestreckt, was zu
Überbelastungen der Handgelenke und Überdehnung der Halswirbel
führt.
Der mit langem Oberkörper hingegen weiss auf dem kurzen Rad beim
Fahren mit Oberkörper und Armen nicht richtig wo hin? Mit
verlängerten Vorbauten lässt sich da zwar Einiges korrigieren, aber
dies bleibt ein Kompromiss.
Eine Empfehlung sei hier gegeben: Je schwerer der Fahrer ist, desto
sinnvoller ist es, nach dem höheren Rahmen zu greifen, da der
Fahrzeug-Schwerpunkt näher an den Fahrer-Schwerpunkt gelangt und
sich damit Geradeauslauf und Kurvenstabilität verbessern.
Text: Wolfgang Bieberstein
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