
Frankreich mit dem Fahrrad zu erobern ist wie eine eigene Tour de France. Man lernt das Land und die Leute viel besser kennen. Bei unserer Fahrradtour starteten wir mitten im Herzen Frankreichs im kleinen Städtchen Cahors und radelten bis zur Atlantikküste nach Bordeaux.
Dabei fährt man auf gemütlichen kleinen Wegen, welche die „pittoresken“ französischen Kleinstädte verbindet bis zu den großen Bundesstraßen, den „Rues du Département“, wo man von Lkws und Pkws gleichermaßen nicht ernst genommen wird. Entlang der Strecke begegnet und überquert man die Dordogne. Ein Fluss der sich herrlich um die kleinen Städte schlängelt aber auch, wie bei uns, durch einen Wolkenbruch zu einem tosenden Ungetüm werden kann. Bei dessen Überfahrt wir uns auf einer kleinen Brücke dem Regen und dem Fluss stellten.
Auf historischen Spuren verweilten wir in Saint-Émilion, einer mittelalterlichen Stadt die für ihr berühmtes Weinanbaugebiet bekannt ist. Dort zu verweilen kommt dem Ausdruck sich „wie ein König in Frankreich fühlen“ sehr nahe.
Nach dem wir den Atlantik erreicht hatten, genossen wir die Sicht auf den endlosen Ozean, auch wenn uns das Wetter nicht zum Baden einlud. Unsere restlichen Tage auf unserer zweiwöchigen Radtour durch Frankreich verbrachten wir dann in Bordeaux und auf einem Zeltplatz in der Weinregion. Als sich unsere Reise dem Ende neigte, testete jeder noch wie viele Weinflaschen sich auf den Fahrrädern verstauen ließen.
Anreise und Abreise geschah mit dem Zug. Umsteigen samt Fahrrädern inklusive. Übernachtet wurde entlang des Weges auf Campingplätzen und einmal in wilder Natur.
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