Fahrradhaus

Auf dem Elbradweg von Pirna nach Rathen

Fahrradtour im schönen Elbtal

Wenn man, wie meist, nur wenig Zeit hat und dennoch mal mit dem Fahrrad ganz weg sein will, dann heisst es auf nach Pirna, zum Tor der Sächsischen Schweiz. Anreise ist mit fast jedem Verkehrsmittel möglich. Gleich unter dem alten Schlosse, da, wo schon in grauer Vorzeit eine Holzburg der Slawen auf dem harten Steine stand (na pernem), liegt Pirna, diese bezaubernde Stadt.

Pirna am Abend

Zurecht wird sie Tor zur Sächsischen Schweiz genannt, denn hier beginnt auf der linken Elbseite das wohl schönste Stück des beliebten deutschen Elberadweges. Zuerst sind es noch mäßig gen Himmel aufragende Sandsteinmassive, die das eng gewordene Elbtal säumen. Aber bald schon haben wir nach 8 Kilometern den Elbeort Wehlen-Pötzscha passiert. Nun erleben wir auf weiteren 4 Kilometern das atemberaubende Teilstück bis zum Ferienort Rathen und die 200 Meter über uns aufragende Felskante der Basteiaussicht fesselt unsere Blicke. Schon zieht es uns hinauf zur symbolgebenden Basteibrücke, die jährlich von einer Million Besuchern beschritten wird. Doch wir brauchen Geduld, denn die Gierseilfähre, ein großer Kahn an langem Seil, wird uns nur durch den Druck der Elbeströmung zum anderen Ufer befördern. Nun schnell die Räder angeschlossen und zu Fuß hinauf in das Basteigebiet.

Später hin zurückgekehrt, wählen wir den angenehmen Elberadweg auf der rechten Seite und nach einem insgesamt guten halben Tage sind wir in die Stadt Pirna zurückgekehrt.

Text: Wolfgang Bieberstein