
Wie das Schienbein des Menschen, ist die Fahrradkurbel ein sehr wichtiges, aber auch sensibles Teil.
Die auch sehr grossen Trittkräfte eines durchtrainierten Fahrers müssen stets von der Kurbel auf das Innenlager übertragen werden. Dabei sind sowohl Biegeverwindungen als auch spontane Brüche zu vermeiden.
Diesem Anspruch stellen sich die eingebauten oder im Handel erhältlichen Fahrradkurbeln mehr oder weniger.
Die Materialauswahl des Herstellers zielt zwar auf
Zuverlässigkeit aber der Verkaufspreis setzt dem Ganzen eine Grenze
nach oben. Eine Ersatz- Stahlkurbel für weniger als 5 Euro kann
bestenfalls als „ Heimbringer“ betrachtet werden.
Sinn macht erst eine Shimano-Kurbel aus zäh-festem Alu ab 20 Euro. Sowohl bei Neufahrrädern als auch bei im Ersatz verbauten Kurbeln ist es wichtig, nach einigen Kilometern die Kurbelschraube nachzuziehen.
Es genügt das kleinste Spiel am Konussitz und die Kurbel ist alsbald locker, untauglich und schadhaft für die Innenachse.
Handelsüblich sind zwei Kurbellängen: erstens die 170 mm Kurbel
und zweitens die 175 mm Kurbel. Letztere wird im Sportbereich oder
für sehr grosse Personen eingebaut.
Text: Wolfgang Bieberstein
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