
Der Weg bis Schwäbisch-Hall ( Stadt und Landkreis) gestaltet sich ausgesprochen hügelig aber dafür auch malerisch und urwüchsig.
Die Stadt selbst (s. Foto rechts) erinnert sehr stark an italienische Bergstätte, die ähnlich enge nach oben führende Gassen aufweisen. Weiter geht es nördlich, oft oberhalb der Talsohle auf Promenadenwegen mit erfrischenden Ausblicken dem noch fernen Künzelsau zu.
Blicke auf trutzige Kirchtürme wechseln mit saftigen Talwiesen.
Unterhalb der Stadt Künzelsau belebt sich der Radverkehr durch
regionale Inanspruchnahme des Weges. In Sindringen erreicht man die
engste Stelle des Abstandes von Kocher und Jagst.
Hier empfiehlt sich nun der Wechsel über die Gebirgshöhe hinüber zum
Jagst.
Nach einer halben Stunde rollt man dann bereits am Jagst
flussaufwärts dem weithin bekannten Kloster Schöntal ( s. Foto) zu.
Der starke Besucherstrom im Klosterort will keine rechte Besinnlichkeit aufkommen lassen, so wird das wenige Kilometer entfernte Westerhausen zum Etappenziel gewählt.
Nach 90 km ist das Gasthaus „Zum Ochsen“ ein guter Übernachtungsplatz. Die Reisezeit betrug 7,5 Stunden.
Kocher-Jagst-Radweg Einführung
1.Abschnitt von Hüttlingen nach Gaildorf a.K.
3.Abschnitt von Westernhausen nach Steinbach a.J.
4.Abschnitt von Steinbach a.J. nach Hüttlingen a.K.
Text: Wolfgang Bieberstein
Schwäbisch-Hall