Fahrradhaus

Wieviel Fahrrad braucht ein Kind?
Altersklassen und Fahrradgrössen

 

Ist der geliebte Nachwuchs erst mal so weit, dass er alleine laufen kann, folgt auch schon das alleine Fahren wollen.

Ab dem zweiten Lebensjahr hat das 12 Zoll-Laufrad (ohne Antrieb) dem bisher beliebten Dreirad den Rang abgelaufen. Das ist auch gut so, denn mit dem kleinen Laufrad kann das Kind frühzeitig das Ausbalancieren üben und der Umstieg auf das Fahrrad fällt dann wesentlich leichter.

Im 4. Lebensjahr strebt das Kind dann nach grösseren Strecken und möchte alsbald an der Seite der Eltern strampeln. Das 16 Zoll-Rad, besser aber das 18-Zoll-Rad, ist dann das geeignete Startmodell. Mit dem Schuleintritt verlangt es dann nach dem 20-Zoll-Rad und wenn das 8. Lebensjahr vollendet ist und das Fahren im öffentlichen Verkehrsraum zulässig ist, braucht es durchaus schon das 24-Zoll- Rad. Dies reicht beim stetigen Wachstum des Sprösslings gerade noch bis ins 12. / 13.Lebensjahr.

Um auf der Höhe der Zeit zu bleiben, muss ein Teenager natürlich noch auf ’s 26-Zoll-MTB, bevor für spätere Gymnasiums- und Studienjahre das universelle 28-Zoll-Trekkingrad den Reigen abschließt. Tatsächlich hat der einst kleine Matz von 2 Jahren dann als Heranwachsender in 20 Jahren insgesamt 6 Fahrzeuge durchlebt.

Wenn dies dann alle samt Neue und von solider Qualität waren, dann benötigten die Eltern in den 20 Jahren zwischen 1600 und 2 000 Euro für die Neuanschaffungen. Sind zwei oder mehr Kinder in der Familie, dann lassen sich die Räder natürlich nachrücken. Trotzdem steht immer wieder ein Neukauf an.

Verständlich, dass da gern nach Gebrauchtware Ausschau gehalten wird. Diese ist aber durch den in jüngster Zeit normalisierten Generationenturnus nicht mehr leicht zu haben, da Nachrücker aus der Nachbarschaft schon frühzeitig ihren Bedarf anmelden.

Trotzdem ist speziell bei 24-Zoll-Rädern einige Vorsicht geboten, denn die Verschleissmerkmale sind in dieser Kategorie auf Grund des robusten Umgangs dieser heranwachsenden Altersklasse oftmals stark ausgeprägt.

Da ist die Sicherheit des Fahrzeugs über weite Strecken nicht mehr garantiert. Ein sogenanntes Durchreparieren kommt dann schnell mal auf gut 100 Euro.

 

 

Text: Wolfgang Bieberstein

 

 


Typen von Fahrrädern:

Das ALU-Fahrrad
Das Cityrad
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Das Cobike
Das Reiserad
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Kinderfahrrad

Das Kinderfahrrad