Fahrradhaus

Fahrradfahren bei Kälte und Schnee

Radfahren bei Kälte und Schnee ist möglich

 

Der geübte Radfahrer benutzt auch im Winter sein geliebtes Vehicle. Allerdings sollten einige Grundsätze beachtet werden, damit es nicht mit Krankschreibungen oder gar im Gips endet.

Bei der Kleidung ist auf das „Zwiebelprinzip“ zu achten, d.h. stets mehrere, eher dünne und leichte Kleidungsstücke übereinander ziehen und je nach vorfindlicher Situation aus –und anziehen. Ältere Radfahrer benötigen gegen das Augentränen unterhalb 5 Grad Celsius eine Brille, die gut abschließt. Eine Thermofithose ermöglicht das Fahren bis zu Minus 10 Grad. Darunter sollte das Radfahren die Ausnahme bleiben.

Ist der Fahrweg verschneit, durch Auftausalze verschlickt oder von Eis überzogen, sollte der Sattel um 5 cm abgesenkt werden, damit jederzeit durch Fussabsenken mit voller Fußfläche eine Stabilisierung des Balancefahrzeuges hergestellt werden kann. Hier ist eine Faustregel einzuhalten: In jeder noch so schwierigen Fahrsituation immer den Lenker ganz fest halten. Gleichzeitig das Bein auf der entsprechenden Seite über den Boden gleiten lassen. Bremsvorgänge sind grundsätzlich nur bei Geradeausfahrt auszulösen. Kurven werden nur durchrollt. Jegliches Transpirieren ist zu vermeiden. Bei Anstiegen ist das Schieben legitim. Wer diese Grundsätze beachtet kommt gut durch den Winter.

Text: Wolfgang Bieberstein