
Am Anfang war...die Draisine.
Die Geschichte des Fahrrades beginnt 1817 mit der Erfindung einer
Laufmaschine durch Karl Drais. Eigentlich hiess der 1785 in
Karlsruhe geborene und dort auch 1851 verstorbene Erfinder Karl
Friedrich Christian Ludwig Freiherr Drais von Sauerbronn. Der
studierte Physiker wurde vom Landesfürsten von Baden zum Professor
für Mechanik ernannt und konnte sich voll und ganz der Umsetzung
seiner Ideen widmen. Weiter...
Fast 50 Jahre nach der Erfindung des Laufrades (Draisine) durch Karl Drais montierten die Franzosen Ernest und Pierre Michaux eine Tretkurbel - ursprünglich wohl von ihrem Landsmann Pierre Lallement entwickelt - an das Vorderrad; das Veloziped entstand. Weiter...
Das Hochrad war in den 1870er und 1880er Jahren in erster Linie ein Sportgerät und weniger ein Verkehrsmittel. Es bestand u.a. damals meist aus einem Stahlrahmen und einer Vollgummibereifung. Der Antrieb erfolgte über eine Tretkurbel an der Vorderachse. Weiter...
Obwohl das Hochrad meist nur bei guten Lichtverhältnissen gefahren wurde, entwickelte um 1880 die englische Firma Salsbury eine Öllampe, die an der Vorderradnabe des Hochrads befestigt werden konnte. Der Fahrer konnte somit bei Dunkelheit zumindest von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen werden. Weiter...