Fahrradhaus

Wie transportiert man seine Fahrräder -
oder Fahrradmitnahme, aber wie ?

 
Wer in den Urlaub fährt oder auch nur mal am Wochenende einfach raus aus der Stadt, der nimmt gern auch sein Fahrrad mit. Da bietet sich an autofreien Tagen eine preiswerte Möglichkeit für die Bahnreisenden. Sie stellen oder hängen ihren Drahtesel einfach an die vorgesehenen Stellen im Wagon. Schwieriger wird schon die Fahrradmitnahme im, auf oder am PKW. Hier haben sich im Wesentlichen 3 Varianten herausgebildet:

1.Die der fahrzeugspezifische Dachträger oder die Dachreling wird mit zwei Querstäben verbunden. Auf diese montiert man den
Fahrradträger. Dieser sollte von ordentlicher Qualität sein, denn die dort oben auf dem Dach befestigten Räder unterliegen einem recht hohen Winddruck. Der Nachteil besteht allerdings in der Nicht-Befahrbarkeit einer Tiefgarage. Der Vorteil besteht im ungehinderten Zugang zur Heckklappe und sehr geringen Verschmutzung auch bei schlechten Fahrwegen.

2.Der Transport im Innenraum erfordert einen genügend grossen PKW-Innenraum. Ist
ein solcher gegeben, dann ist gegen einen solchen Transport nichts einzuwenden.
Ein Nachteil könnte darin bestehen, dass für das beschädigungsfreie
Übereinanderlegen der Fahrräder eine zweite Person erforderlich ist.

3.Die Fahrradmitnahme am Heck per mobilem Träger bis zu 3 Drahteseln ist die
riskanteste Version, denn der Sog des PKW’s zerrt erheblich am System und verlangt
den Spanngurten sehr viel ab. Ein Nachspannen ist nach 20 bis 30 Kilometern dringend
geboten. Die sicherste Variante und für Senioren, die nicht mehr über Kopf stemmen
möchten, ist schliesslich der Heckträger auf der Anhängerkupplung die komfortabelste, aber auch kostenintensivste Transportvariante.
Es sei zu beachten, dass ein grosses 28-Zoll- Fahrrad 2 Meter lang ist und damit die PKW-Breite überschritten wird. Also Vorsicht bei engen Durchfahrten oder Rückwärtsrangieren! Außerdem sind Verschmutzungen bei Schlechtwetterfahrten in Kauf zu nehmen.

 

Text: Wolfgang Bieberstein