
Obwohl es eigentlich alle wissen: Beim ernsthaften Sturz ist der Kopf das gefährdetste Körperteil. Dennoch verzichten die aller meisten Radfahrer auf das Tragen eines Helms. Lediglich Kindern wird der Helm verpasst, denn dem lieben Nachwuchs soll ja wirklich nichts Böses zustossen.
Allerdings ist sehr oft schon von Weitem zu sehen, dass den Kindern der Helm derart miserabel angepasst, besser: überhaupt nicht angepasst oder gar eingestellt wurde.
Wenn die zum Nasenschutz ausgeformte vordere Helmwulst nahezu senkrecht nach oben steht und der Hinterkopfschutz in den Nacken spiesst, dann ist der Helm nicht nur kein Schutz mehr, sondern bereits eine Gefahr fürs Kind geworden.
Gerade für den noch nicht endgültig ausgewachsenen Kinderschädel muss der Helm, wenn er beim Aufprall schützen soll, äusserst präzise angepasst sein. Das gilt natürlich auch für den Erwachsenen.
Hier die wichtigsten Grundregeln:
1.Der Helm sollte „inmold“, also eine integrierte Helmschale besitzen
2.Die Kopfweite muss bequem durch ein umlaufendes Kopfband eingestellt werden
3.der Helm darf keinesfalls seitlich, oder vorn oder hinten drücken (ggf. ein anderes Modell (Fasson) wählen)
4.Der Helm muss genau waagerecht sitzen
5.Die Schubschnalle der Spannbänder direkt unter dem Ohrläppchen platzieren
6.Das Kinnband mässig festziehen. Kinnbewegungen müssen aber noch gut möglich sein
Achtung: Ist ein Helm bereits einmal in einen Unfall verwickelt gewesen, dann ist im erneuten Falle kein wirklicher Schutz mehr zu erwarten (innere Spannungsrisse !)
Text: Wolfgang Bieberstein
|
Fahrradzubehör:
Barends Fahrradkleidung Fahrradhelm Fahrradcomputer Klettband Regenkleidung Fahrradgepäckträger Die Sicherung, Sicherungsysteme Das Pannenset Winterhandschuhe Die Fahrradstütze Der Ort zum Kaufen: Der kleine Fahrradladen Nicht ganz ernst gemeint: Der Fahrraddachträger |
Der Fahrradhelm als Zubehör