Fahrradhaus

Der Fahrradgepäckträger

muss zur Belastung passen

 

Längst vergangen sind die Zeiten, da man einfach mal Stück raus ins Grüne radelte und wenn die Mittagssonne stieg, dann streifte man seine Strick - oder Windjacke einfach ab und verstaute sie zusammengerollt auf dem Gepäckträger.

Die Gepäckträgerklappe sorgte dafür, dass das gute Stück nicht davon flog oder in die Speichen geriet. Es war die Zeit der Leichtlaufräder und entsprechend auch die Zeit der Leichtgepäckträger bis 5 Kg Zuladung.

Dazu genügte es die Tragestäbe einfach nach unten zu biegen und fertig war die Transporteinrichtung.

Heute nun, da das Fahrrad, wenn schon, dann aber oft richtig zur Sache genommen wird, braucht es schon ein tragfähiges Gebilde, die proppenvollen Fahrradtaschen samt Topcase aufzunehmen. Hierbei hat sich der Träger aus Alu-Rohr durchgesetzt.

Der oft 25 bis 35 kg schwere Huckepack benötigt jetzt mindestens zwei lastaufnehmende Streben zum Auslaufende hin.

Ergänzend sollten noch weitere Streben die Auf – bzw. Anlagefläche der Packtasche vergrössern, damit auch hier die Gefahr des In - die –Speichen- Geratens verhindert wird.

Schließlich sollte man auch das Ausfallende des Fahrrades unter die Lupe nehmen. Ist dieses nicht wirklich günstig gestaltet, kann es leicht geschehen, dass die ganze schön gepackte Pracht unangekündigt zur Erde stürzt.

 

 

Text: Wolfgang Bieberstein