
All Jene, die ihr geliebtes Fahrrad nicht nur zu Freude und Fitness am Wochenende vom Haken nehmen, sondern ihr Fahrrad täglich für den Arbeitsweg nutzen, schauen zur Winterzeit morgens oft sorgenvoll auf das Aussenthermometer.
Zeigt die Quecksilbersäule eine glatte Null, dann sind einige Wetterbeobachtungen und Erfahrungen nötig, will man keinen Glätteunfall auf dem Weg zur Arbeit riskieren.
Die im Folgenden erwähnten Empfehlungen gelten allerdings eingeschränkt für Arbeitswege bis zu maximal zwei Kilometern, wo die Entscheidung: Fahrrad oder zu Fuss getroffen werden kann.
Variante 1: Die Wetterlage war mehrere Tage zwar feucht und stets oberhalb Null Grad. Das Rad kann benutzt werden, denn der Bodenbelag konnte noch kein Eis bilden.
Variante 2: Es war Tage zuvor trockener, fest gefahrener Schnee
und Minusgrade.
Das Rad sollte stehen bleiben, da der Festschnee an der Oberfläche
vereist.
Variante 3: Tagelang hat es immer wieder geschneit. Die
Temperatur war stabil bei Null. Das Rad kann benutzt werden
(profilierte Bereifung bringt Sicherheit)
Achtung ! Brückenüberfahrten können angeeist sein, besser dort
absteigen!
Variante 4: Nach Frosttagen ohne Schnee folgt Regen und Null bis+
2 Grad.
Das Rad muss stehen bleiben, da absolute Blitzeisgefahr besteht!
Selbst zu Fuss besteht höchste Rutschgefahr.
Text: Wolfgang Bieberstein