Fahrradhaus

Das Problem: eingeschlafene Hände

Nie wieder eingeschlafene Hände beim Fahrradfahren - ein Tipp!

 

Jeder kennt das taube Gefühl, was sich nach längerer Radfahrt in den Fingern einstellt. Jüngere und sehr aktiv fahrende Pedalritter sorgen gewöhnlich für sehr flexible Griffhaltung beim Radfahren, was zu ausreichender Durchblutung der Handblutgefässe führt und ein taub Werden der Hände in der Regel unterbindet. Bei älteren Radlern, die naturgemäss das Tourenradeln im ausgeglichenen Dahinrollen bevorzugen, stellt sich leider all zu oft ein taub Werden der Hände ein.

Ursache hierfür ist zu aller erst eine falsche Arm- und Handhaltung am Lenker, verbunden mit zu harten Griffbezügen. Für Kurzstreckenfahrer empfiehlt sich der Tausch gegen schöne weiche Griffe. Für Langstreckenradler gibt es aber zum sog. BIOGRIP keine Alternative. Diese ergonomisch ausgebildeten Lamellengriffe einer besonderen Gummiart lassen die Hände in natürlicher Form den Lenker umschließen und die Lamellen sorgen durch Massage der Fingeransätzen für gute Durchblutung.

Das Einschlafen der Hände wird damit weitestgehend abgestellt. Sollte dennoch die Erscheinung auftreten, ist es legitim, die Hände einfach nur oben aufzulegen, wenn es die Verkehrssituation erlaubt.

Text: Wolfgang Bieberstein