Fahrradhaus

Der Bremsbelag, eine Sache, an der man sich reiben kann

 

Wenn gleich so mancher noch denkt, man kauft ein Fahrrad und fährt und fährt. Wenn es der Nutzer schont, was soll da schon entzwei gehen?

So weit, so gut. Aber das Fahren erzeugt nun mal Verschleiss. Dieser wird nicht nur am dünner werdenden Reifen sichtbar, sondern auch in nachlassender Bremswirkung.

FahrradbremsbelagMithin fallen die Bremsbeläge in den Blick. Sind beispielsweise die V-Brake-Sockel von Anbeginn schlecht justiert, dann können sie schon nach 300 Fahrkilometern Auswechselkandidaten sein.

Leider wird bei der Nachrüstung oft wenig Aufmerksamkeit auf die Gummimischung gelegt. Oft diktiert der Kaufpreis die Kaufentscheidung. Dabei ist bei ein klein wenig Überlegung sogar Geld sparen möglich.

Wer kein ausgesprochener Viel- und Allwetterfahrer ist, sollte zu einer besseren Qualität greifen, weil dann u.U. die erste Nachrüstung für den Rest der Fahrradnutzzeit reicht. Der Vielfahrer hingegen ist das regelmässige Wechseln gewöhnt und hat vor Allem Interesse, dass seine Laufradsätze ( Felgen) ein langes Leben behalten.

Der Satz V-Brakes sollte aber in jedem Falle mindestens ab dem Kaufpreis 6 Euro gegriffen werden. Darunter ist ein korrektes Bremsverhalten auf der Laufradfelge kaum mehr garantiert.

 

 

Text: Wolfgang Bieberstein